| ich in unserer Küche |
Ankunft im Atatürk Airport in Istanbul....mit einer Zwischenlandung in München(nein ich war nicht auf der Wiesn:))
Mit meinem riesen fetten Koffer laufe ich durch den Flughafen.
Ich weiß, dieses Mal wartet nicht jemand auf mich den ich kenne, nicht meine Mutter auch nicht meine Freunde, sondern jemand der mir komplett fremd ist.
Und da steht sie in der Menge, eine zierliche junge Frau...die etwas abgehetzt aussieht und fragend und erwartungsvoll in die Menge blickt, ich erkenne sie sofort, da ich natürlich davor Bilder von ihr gesehen habe.
Sie umarmt mich und heißt mich Wilkommen...dann nimmt sie mir meine Tasche aus der Hand und hilft mir beim Tragen.
Wir nehmen uns ein Taxi und fahren in ihre Wohnung, die auch mein neues Zuhause sein wird.
Auf dem Weg hat sie mir noch gesagt, dass ich mich natürlich auch gegen die Wohnung entscheiden kann wenn sie mir nicht gefällt, immerhin sei sie ja auch nicht so günstig.
Doch daran wollte ich nicht einmal denken, für mich steht fest- ich werde da jetzt einziehen und es wird mir gefallen, da ich einfach absolut keine Lust und Kraft dazu habe mich nach etwas Anderem umzuschauen.
Bereits bei der Hinfahrt bin ich überwältigt von der Stadt. alles scheint so gigantisch.
die Busse auf den Straßen sind überfüllt, es laufen extrem viele Menschen durch die Gegend....ja jetzt bin ich angekommen im anderen Land – im Orient.
Die Straße die zu der Wohnung führt ist sehr steil und gebirgig, wie generell alle Straßen hier.
Der Taxifahrer fährt eine extrem steile Strecke nach unten, mitten auf den Straßen laufen auch Menschen..das ist normal in Istanbul, man muss immer auf der Lauer sein und sich umsehen falls ein Auto kommt, denn Fußgängerwege sind hier Mangelware.
Nach mühevollem Hochschleppen meines 30-kg Koffers (ja ich musste für Übergewicht zahlen) in die erste Etage (da wo der Aufzug ist) stehen wir schließlich vor der Wohnungstür in der 7.Etage.
Die Tür wird uns von einem anderen türkischen Mädchen geöffnet, Duygu, die andere Mitbewohnerin.
Als erstes setzen wir und alle in die gemeinschaftliche Küche und ich bekomme als Begrüßungsgetränk einen Kaffee mit Baileys(der als Milchersatz dient).
Diese Geste hat mir schonmal gefallen...Alkohol ist in diesem Hause willkommen:)
Noch mehr gefallen hat mir, dass die Mädels die Küche auch als Raucherlounge nutzen...somit habe ich mich frei gefühlt mir gleich mal ein Kippchen anzuzünden.
So viel zur Einführung Leute...
Mitlerweile bin ich schon fast gute zwei Wochen hier, es ist Vieles passiert...aber nicht alles ist erwähnenswert & spannend
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